Auch wenn viele Haushalte aufgrund der bestehenden Auswirkungen der Wirtschaftskrise in vielen Bereichen des Alltags Abstriche in Kauf nehmen mussten und vielleicht auch weiterhin müssen, gibt es einige Dinge, auf die heute niemand mehr verzichten möchte. Ein Bereich, auf den diese Aussage zutrifft, ist der Kabelanschluss. Was früher eher ein Luxus war, den sich nicht jeder leisten konnte, ist Kabel-TV heute fast schon Standard. Dennoch gibt es immer noch viele Verbraucher, die ihre Programme noch „über Antenne“ empfangen. Doch zunehmend wollen auch diese Personen Kabelfernsehen anmelden. Schon allein deshalb, weil es ständig neue Nischensender auf dem Markt gibt, die selbst Zuschauer mit eher ausgefallenen Hobbys und Leidenschaften ansprechen.
Zudem entfällt das bisher gängige Argument, das dagegen sprach, Kabelfernsehen anmelden zu wollen. Die Kosten für den Anschluss sind innerhalb der vergangenen Jahre rasant gesunken. Ermöglicht wurde dies im Sinne der Kundschaft sowohl durch den wachsenden Wettbewerb zwischen den Anbietern sowie die technischen Fortschritte, dank derer die Leistungen immer preiswerter zum Endverbraucher gelangen. Sprach vormals die fehlende Netzabdeckung in manchen Regionen des Landes dagegen, einen Kabelanschluss zu buchen, entfällt auch dieses Gegenargument in zunehmendem Maße. Denn die Provider der Branche erschließen selbst abgeschiedene Gegenden mit stetig höherem Tempo, ohne dass Kunden im Gegenzug qualitative Einschränkungen in Kauf nehmen müssen.
Doch wie so oft bringt die wachsende Vielfalt für die potentiellen Neukunden auch gewisse Schwierigkeiten mit sich. Anders als früher in den Zeiten mit geringer Auswahl müssen Verbraucher nun deutlich mehr Zeit auf die Suche nach dem richtigen Angebot verwenden. Entlastet werden die Bürger in diesem Punkt jedoch dadurch, dass der Markt ziemlich klar aufgeteilt ist. Die drei großen Provider sind in der Regel mit Schwerpunkten in bestimmten Regionen Deutschlands vertreten. Meist können Verbraucher nur in Übergangsgebieten zwischen Bundesländern und Ballungszentren aus den Produkten verschiedener Anbieter wählen.
In Hessen und NRW werden Kunden vorrangig vom Anbieter Unitymedia versorgt. Das Unternehmen bringt es derzeit auf rund fünf Millionen Kunden. Hierzu gehören auch die Kunden, die Angebote des zu Unitymedia gehörenden Sportsenders arena nutzen. Das Unternehmen erreicht damit in Summe rund 4,7 Millionen Kunden Zu den großen der Branche gehört auch der Anbieter Kabel BW mit weit mehr als zwei Millionen Kunden. Seinem Namen entsprechend ist der Provider vor allem in Baden-Württemberg vertreten. Bekannt ist das Unternehmen gerade auch für die große Auswahl an Formaten in HDTV. Der Dritte im Bunde ist der Anbieter Kabel Deutschland, der inzwischen in 13 Bundesländern Angebote feilbietet und mittlerweile nach eigener Aussage fast neun Millionen betreut. Damit ist das Unternehmen sozusagen der Branchenprimus auf dem deutschen Markt.
Dass der Markt relativ klar eingeteilt ist, erspart den Kunden aber dennoch nicht die notwendige Vergleichsarbeit, die mit der Auswahl des richtigen Produktes einhergeht, wenn man Kabelfernsehen anmelden möchte. Denn es gibt immer wieder neue, vermeintlich günstige Angebote, mit denen die Anbieter Neukunden gewinnen und möglichst langfristig an sich binden möchten. Doch so manch verlockendes Angebot erweist sich auf den zweiten Blick als Gebührenfalle. Ost binden sich Kunden, die Kabelfernsehen anmelden, bei falscher Auswahl für eine unnötig lange Laufzeit an einen Provider.
Dies ist insofern ein Problem, dass die Preise aller Wahrscheinlichkeit auch weiterhin fallen werden für die unterschiedlichen Anschluss-Formate. Wer als Kunde einen Kabel-Vertrag für ein Jahr oder sogar länger abschließt, hat das Nachsehen, denn der alte Vertrag läuft weiter, ohne dass Bestandskunden reagieren können. Beachtung sollten Kunden neben der Laufzeit auch die geltenden Kündigungsfristen. Werden diese im Zusammenhang mit einem Wechsel zu einem Mitbewerber des bisherigen Kabelanbieters nicht eingehalten, müssen infolge einer unabsichtlichen Vertragsverlängerung schlimmstenfalls gleich zwei Verträge finanziert werden. Selbst das beste und preiswerteste Angebot büßt in diesem Fall seinen Reiz ein.
Neben der Vertragslaufzeit spielen natürlich noch weitere Kriterien eine entscheidende Rolle. So zum Beispiel die Frage danach, welche Leistungen eigentlich zum Kabelanschluss gehören. Die Kabelnetzbetreiber bieten vielfach etliche verschiedene Tarife an, die sich an unterschiedliche Kundentypen richten. Vor der Auswahl sollte also auch die Überlegung stehen, welche Wünsche man genau hat. Den Kabelanschluss anmelden zu wollen, ohne sich Gedanken über den eigenen Bedarf zu machen, kann problematisch sein. Wurde nur ein Standard-Tarif gebucht, der nur die bekannten frei verfügbaren Sender einschließt, bleibt im Falle einer Unzufriedenheit beim Kunden meist nur ein Upgrade auf einen teureren Tarif. Das Dilemma besteht hierbei darin, dass bei bei Aktionsphasen oftmals Produkte zum Sonderpreis zu haben sind, die sonst deutlich kostspieliger wären. Wird der jeweilige Tarif nachträglich durch eine Aufstockung verfügbar, entfällt das Sparpotenzial häufig.
Unnötig teuer wird es auch, wenn Verbraucher einen Kabelanschluss anmelden und dabei mehr Service und Programm-Vielfalt buchen, als eigentlich benötigt wird. Es lohnt sich also durchaus, vor der Buchung eines neuen Anschlusses zumindest ein wenig auf das eigene Konsumverhalten zu achten. So finden Sie am besten heraus, welcher Kabelanschluss mit welchen Leistungen ideal für Sie ist. Zusätzliche Leistungen können immer wieder ebenfalls im Rahmen von Sonderaktionen getestet werden. Für einige Wochen oder Monate erlauben die Provider den Neukunden dabei das Nutzen anderer TV-Programme und Radiosender, die normalerweise gebührenpflichtig. Beim Kabelfernsehen anmelden sollten Verbraucher bei solchen Sonderleistungen aber sehr genau hinsehen, welche Bedingungen nach Ende der Testphase zugrunde gelegt werden.
Im Einzelfall kann es zu einer automatischen Verlängerung des Angebots kommen. Jedoch dann unter Berechnung der besagten Leistungen. Die Anbieter müssen genau angeben, welche Konditionen gelten. Diese sind in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen zu finden, deren Lektüre jedem Kunden in spe ans Herz gelegt sei, der Kabelfernsehen anmelden möchte. Auf den Blick in die AGB zu verzichten, kann am Ende ein recht teures Vergnügen werden. Extraleistungen gibt es in Hülle und Fülle. Eigene Sender für ausländische Mitbürger, weitere Programme für Erwachsene oder den Nachwuchs sowie die beliebten Bundesliga- und andere Sport-Sender – kaum ein Wunsch bleibt unerfüllt.
Den Wechsel können sich Verbraucher mittlerweile mit etwas Glück sogar abnehmen lassen. Als Extraservice übernehmen die Anbieter im Auftrag ihrer Neukunden, die bei ihnen Kabelfernsehen anmelden, die Kündigung des bestehenden Tarifs und erledigen die Umstellung des Anschlusses gleich. Verbraucher, die erstmalig nach dem Vertragsabschluss erstmalig über einen Kabelanschluss verfügen, sollten beim Vergleich auch auf kostenlose technische Extras achten. Die Ausgaben für den Receiver oder sogar einen Festplattenrekorder können sich Kunden sparen, indem sie beim Kabelfernsehen anmelden aufmerksam und sorgfältig vorgehen.